Kommune

Biolandbetrieb Laakenhof

Unsere Geschichte

Der Laakenhof wird von uns als Hofgemeinschaft bewirtschaftet und ist durch eine grosse Vielfalt geprägt. Auf den Feldern bauen wir Kartoffeln, Getreide und Gemüse an. Die Milch unserer 14 Kühe wird zu verschiedenen Käsesorten und Milchprodukten verarbeitet. Wir halten selbstgezüchtete Hühner, im Steinofen backen wir nach Bedarf Brot, die Imkerei liefert Honig. Auf dem Laakenhof wirtschaften wir organisch biologisch nach den Richtlinien des Bioland Verbandes. Wir erzeugen und vermarkten unsere Produkte in enger Zusammenarbeit mit dem Biolandhof Steinhorst direkt in der Region.

So vielseitig und bunt wie der Hof sind auch die Menschen. Wir versuchen in unserem Projekt gleichberechtigt und selbstbestimmt zu arbeiten und zu leben.

die Kommune

Mitglieder & Neueinsteiger

Reinhold Hövelmann

Gemüsebau, Ackerbau, Hühnerhaltung

Martha Steinhorst

Gemüsebau, Abokisten

Hilde Schiller

Milchviehbetrieb, Ackerbau, Käserei, Hofladen

Elisa & Alex

Käserei, Gemüsebau
kommune faq

Fragen & Antworten

Wir versuchen, uns in allen Lebensbereichen konsequent ökologisch und resourcenschonend zu verhalten (z.B. Bio-Landbau, Solarenergienutzung, Baubiologie).

Bei uns gibt es keinen Chef und auch keine Chefin. Jeder trägt im Rahmen seiner Fähigkeiten und Neigungen die Verantwortung für bestimmte Arbeitsbereiche. Die Arbeit im Haushalt teilen wir unter uns allen auf, d.h. jedeR ist einmal pro Woche dran mit Kochen und Putzen der Gemeinschaftsräume. Bei der täglichen Arbeitsbesprechung verteilen wir die anfallenden Arbeiten und sprechen die Benutzung der Schlepper, Autos und Maschinen ab. Gemeinsame Aktionen werden geplant.

Alle Ausgaben und Einnahmen, sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich, wickeln wir über eine gemeinsame Kasse ab. JedeR nimmt sich für seine privaten und betrieblichen Bedürfnisse Geld aus der gemeinsamen Kasse, alle Einkünfte werden dort eingezahlt. Das funktioniert – Voraussetzung dafür ist ein verantwortlicher Umgang mit dem gemeinsamen Geld.

Anstehende Entscheidungen versuchen wir nach dem Konsensprinzip zu treffen. Das heißt, bei uns entscheidet nicht die Mehrheit über die Minderheit, sondern wir versuchen, Lösungen zu finden, die für alle tragbar sind. Selbstverständlich kann und soll nicht alles mit allen diskutiert werden. Alltägliche Entscheidungen treffen wir in den jeweiligen Arbeitsbereichen eigenverantwortlich. Wichtige betriebliche Entscheidungen diskutieren wir einmal monatlich auf unserer gemeinsamen Betriebsbesprechung.

Ob gemeinsame politische Aktionen, Hoffest oder Party… auch außerhalb der Arbeit haben wir ’ne Menge Spaß zusammen.

Bedürfnisse, Sympathien und Lebenssituationen verändern sich. Deshalb soll der Ein- und Ausstieg von KommunardInnen jederzeit möglich sein. JedeR von uns legt in einem Vertrag die Bedingungen dafür fest. Wir haben als Kommune keine unveränderlichen Dogmen. Kritische Auseinandersetzungen mit unserem Selbstverständnis und unseren Strukturen sind immer wieder erforderlich.

JedeR von uns hat sein eigenes Zimmer mit seinem persönlichen Besitz. Dieser Rückzugsraum ist für uns alle notwendig und wichtig.

Kommuja ist ein Netzwerk politischer Kommunen. Die Mitglieder von Kommuja wollen ein gleichberechtigtes Miteinander, Machtstrukturen lehnen sie ab und wollen die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern und sich vom herrschenden Verrechnungs- und Besitzstandsdenken lösen.

 

Internet: www.kommuja.de